Armenischer, rumänischer und französischer Herkunft, lebt Alexandra Vassilikian seit über zwei Jahrzehnten in Schwaben. Ihre eigentliche Heimat jedoch ist die Kunst. Im Verlauf einer mehr als sechzigjährigen künstlerischen Praxis hat sie ein vielschichtiges Gesamtwerk entwickelt, das sich kontinuierlich mit wiederkehrenden Motivwelten auseinandersetzt: mentale Landschaften, Vanitas, Hybridwesen und Schlachtfelder. In diesen Bildräumen verdichten sich existenzielle Fragen zu einer poetischen Reflexion über die universelle Verbundenheit allen Seins. Zwischen den Polen von Krieg und Gewalt sowie Schönheit und Vergänglichkeit entfaltet sich eine eindringliche, zeitlose Bildsprache.
Vassilikian studierte an der Akademie der Schönen Künste Bukarest. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa, Kanada und USA belegen ihr jahrzehntelanges intensives Kunstschaffen.