Jan W. Junghanss versteht sich als Pleinair-Maler und arbeitet ausschließlich vor dem Motiv, meist unter freiem Himmel und unter den gegebenen Witterungsbedingungen. Diese unmittelbare Arbeitsweise ist für ihn nicht nur Methode, sondern zentraler Bestandteil seines künstlerischen Verständnisses. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Tierdarstellungen, insbesondere von Kühen und Kälbern. Jedes seiner Bilder wird vor Ort entwickelt, komponiert und ausgeführt. Auf nachträgliche Eingriffe oder das Arbeiten nach fotografischen Vorlagen verzichtet er konsequent.
Junghanss hat Kunsterziehung und Illustration in Augsburg, Dresden und Hamburg studiert. 2017 wurde er mit dem Kunstpreis des Landkreises Augsburg ausgezeichnet.