Rennradtour
• Rundtour
Auf "einen Kaffee mit Radegundis": Mit dem Rennrad durch die "Stauden"
Schwer
26:12
h
100.81
km
959
m
958
m
Krumbach, Markt Wald, Kirchsiebnach, Wertach, Schwabmünchen Waldberg Hellersberg: Die Runde führt quer durch die Landschaft der "Stauden". Zu Gast sind wir bei der Bistumsheiligen Radegundis in Waldberg, sozusagen "auf einen Kaffee".
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
- J
- F
- M
- A
- M
- J
- J
- A
- S
- O
- N
- D
Dauer
26:12
h
Distanz
100.81
km
Aufstieg
959
m
Abstieg
958
m
Höchster Punkt
638
hm
Tiefster Punkt
492
hm
Kondition
Landschaft
Wegebeschaffenheit
0 %
Naturnah
100 %
Asphalt
0 %
Feinschotter
0 %
Sonstiges
Die Fahrt ist ein "Rennradklassiker" in den "Stauden". Diese werden zwischen Krumbach und Schwabmünchen zweimal überquert. Es lohnt sich, einen Blick auf die Lebensgeschichte der Bistumsheiligen Radegundis (ca. 1270 bis 1300) zu werfen. Die "Stauden" sind ein welliges Terrain mit vielen Anstiegen. Rennradlerinnen und Radler sollten eine gute Fitness mitbringen. Als Alternative ist die Fahrt aber auch entspannter, mit einem E-Bike, möglich. Für die Mühen werden wir mit schönen Weit- und Tiefblicken in einer malerischen, oft einsamen Landschaft entschädigt. 101 Kilometer, rund 1100 Höhenmeter: Für die Rennradrunde ist eine gute Fitness erforderlich. Aber inzwischen gibt es ja auch die Möglichkeit, eine solche Strecke ganz entspannt mit einem E-Bike zu radeln.
Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten in Kürze: Kirche von Waldberg (1817): Hier liegen die Gebeine der Bistumsheiligen Radegundis Abstecher nach Straßberg: Wenn wir durch Reinhardshausen rollen, können wir einen Abstecher ins benachbarte Straßberg (fünf Kilometer entfernt) unternehmen. Dort ist der Schlagersänger Roy Black begraben (Straßberg ist sein Heimatort). Schwäbischer Mittelpunkt: Der geografische Mittelpunkt Schwabens befindet sich in Eppishausen (ein Stein in der Ortsmitte erinnert daran). Schlösser: Kirchheim, Markt Wald, Mickhausen und einiges mehr: Die Schlösser der Region sind Zeichen für die spannende Geschichte der "Stauden". Dafür kann man sich abseits einer Rennradtour viel Zeit nehmen. Ein Höhepunkt am Wegesrand ist die Wallfahrtskirche im kleinen Ort Kirchsiebnach. Einkehr: Das Gasthaus Füchsle in Kirchsiebnach liegt am Wendepunkt der Runde. Unterwegs eröffnen sich in verschiedenen Orten (Kirchheim, Schwabmünchen oder Ursberg) weitere Einkehrmöglichkeiten. Ein großes Angebot gibt es selbstredend in Krumbach.
Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten in Kürze: Kirche von Waldberg (1817): Hier liegen die Gebeine der Bistumsheiligen Radegundis Abstecher nach Straßberg: Wenn wir durch Reinhardshausen rollen, können wir einen Abstecher ins benachbarte Straßberg (fünf Kilometer entfernt) unternehmen. Dort ist der Schlagersänger Roy Black begraben (Straßberg ist sein Heimatort). Schwäbischer Mittelpunkt: Der geografische Mittelpunkt Schwabens befindet sich in Eppishausen (ein Stein in der Ortsmitte erinnert daran). Schlösser: Kirchheim, Markt Wald, Mickhausen und einiges mehr: Die Schlösser der Region sind Zeichen für die spannende Geschichte der "Stauden". Dafür kann man sich abseits einer Rennradtour viel Zeit nehmen. Ein Höhepunkt am Wegesrand ist die Wallfahrtskirche im kleinen Ort Kirchsiebnach. Einkehr: Das Gasthaus Füchsle in Kirchsiebnach liegt am Wendepunkt der Runde. Unterwegs eröffnen sich in verschiedenen Orten (Kirchheim, Schwabmünchen oder Ursberg) weitere Einkehrmöglichkeiten. Ein großes Angebot gibt es selbstredend in Krumbach.
Autorentipp
Bei klarem Wetter und guter Sicht lohnt sich in Immelstetten ein Abstecher hinauf auf die Anhöhe Richtung Mittelneufnach. Dort ist der Bergblick grandios.
Wegbeschreibung
"Auf einen Kaffee mit der heiligen Radegundis": Mit einer besonderen Aktion macht in Waldberg der Pfarrgemeinderat auf die Bistumsheilige (Diözesanheilige) aufmerksam. Waldberg und die Kirche Heilige Dreifaltigkeit und St. Radegundis, in der sich die Gebeine von Radegundis (ca. 1270 bis 1300) befinden, sind eine bedeutende Station bei unserer Fahrt von Krumbach quer durch die schöne Landschaft mit dem ungewöhnlichen Namen "Stauden".
Die Fahrt führt uns von Krumbach über Kirchheim, Eppishausen (geografischer Mittelpunkt Schwabens), Markt Wald und vorbei an der Wallfahrtskirche Kirchsiebnach bis vor Schwabmünchen und ins Wertachtal (rund 400 Meter sind auf einer relativ guten nicht asphaltierten Piste zurückzulegen). Über Reinhardshofen und Reinhardshausen schwenken wir dann zurück nach Westen. Auf dem Rückweg nach Krumbach lohnt sich ein Halt in der Kirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit (1817). Dort befinden sich die Gebeine von Radegundis, die als "Wolfsheilige" verehrt wird. Sie war im 13. Jahrhundert Magd auf dem Fuggerschloss Wellenburg. Sie pflegte mit großem Einsatz Aussätzige. Als sie sich wieder einmal auf den Weg zu ihnen machte, wurde sie von Wölfen angegriffen und starb.
Im 19. Jahrhundert wurden die Gebeine der über viele Jahrhunderte als "Volksheilige" Verehrten von Wellenburg nach Waldberg gebracht, um die dortige Wallfahrt zu beleben. 1981 wurde Radegundis vom Augsburger Domkapitel zur Diözesanheiligen (Bistumsheiligen) erhoben. Eine formelle Seligsprechung oder Heiligsprechung durch Rom gab es nicht, doch die Verehrung der "Volksheiligen" ist groß. Jährlich findet in Waldberg am vierten Sonntag nach Pfingsten das Radegundisfest statt. Mit vielen Aktionen macht die Pfarrgemeinde auf Radegundis aufmerksam, auch mit einem Kaffeetrinken. Wenn wir bei unserer Rennradrunde etwas Kaffee dabei haben kann die Fahrt ganz unabhängig von den Aktionen des Pfarrgemeinderats zu einem besonderen "Kaffee mit Radegundis" werden.
Bei unserer Rennradrunde sind wir auf vielen einsamen Wegen durch die Stauden unterwegs. Steckenlänge (101 Kilometer) und Höhenmeter (rund 1100) sind nicht zu unterschätzen. Doch mit einer guten Radelfitness wird die Fahrt zu einer richtigen Genusstour durch eine malerische Landschaft. Über Hellersberg (schöne Aussicht Richtung Schloss Seyfriedsberg und Wallfahrtskirche Maria Vesperbild), Burg und Mindelzell erreichen wir dann wieder den Ausgangspunkt Krumbach.
Die Fahrt führt uns von Krumbach über Kirchheim, Eppishausen (geografischer Mittelpunkt Schwabens), Markt Wald und vorbei an der Wallfahrtskirche Kirchsiebnach bis vor Schwabmünchen und ins Wertachtal (rund 400 Meter sind auf einer relativ guten nicht asphaltierten Piste zurückzulegen). Über Reinhardshofen und Reinhardshausen schwenken wir dann zurück nach Westen. Auf dem Rückweg nach Krumbach lohnt sich ein Halt in der Kirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit (1817). Dort befinden sich die Gebeine von Radegundis, die als "Wolfsheilige" verehrt wird. Sie war im 13. Jahrhundert Magd auf dem Fuggerschloss Wellenburg. Sie pflegte mit großem Einsatz Aussätzige. Als sie sich wieder einmal auf den Weg zu ihnen machte, wurde sie von Wölfen angegriffen und starb.
Im 19. Jahrhundert wurden die Gebeine der über viele Jahrhunderte als "Volksheilige" Verehrten von Wellenburg nach Waldberg gebracht, um die dortige Wallfahrt zu beleben. 1981 wurde Radegundis vom Augsburger Domkapitel zur Diözesanheiligen (Bistumsheiligen) erhoben. Eine formelle Seligsprechung oder Heiligsprechung durch Rom gab es nicht, doch die Verehrung der "Volksheiligen" ist groß. Jährlich findet in Waldberg am vierten Sonntag nach Pfingsten das Radegundisfest statt. Mit vielen Aktionen macht die Pfarrgemeinde auf Radegundis aufmerksam, auch mit einem Kaffeetrinken. Wenn wir bei unserer Rennradrunde etwas Kaffee dabei haben kann die Fahrt ganz unabhängig von den Aktionen des Pfarrgemeinderats zu einem besonderen "Kaffee mit Radegundis" werden.
Bei unserer Rennradrunde sind wir auf vielen einsamen Wegen durch die Stauden unterwegs. Steckenlänge (101 Kilometer) und Höhenmeter (rund 1100) sind nicht zu unterschätzen. Doch mit einer guten Radelfitness wird die Fahrt zu einer richtigen Genusstour durch eine malerische Landschaft. Über Hellersberg (schöne Aussicht Richtung Schloss Seyfriedsberg und Wallfahrtskirche Maria Vesperbild), Burg und Mindelzell erreichen wir dann wieder den Ausgangspunkt Krumbach.
Ausrüstung
Neben der "klassischen Rennradausrüstung" sind keine besonderen Dinge zu beachten.
Sicherheitshinweise
Zur kalten Jahreszeit kann es in diversen Waldpassagen glatt werden. Da ist Vorsicht geboten.
Buchempfehlungen des Autors
Roller, Walter (Hg.), Rätselhafte Orte. 55 Sagen und Mythen unserer Heimat. Augsburg, 2017. Im Buch gibt es eine sehr anschaulich geschriebene Radegundis-Darstellung.
Kluger, Martin. Kulturpark, Naturpark. Landschaften, Ziele und Geschichte im Naturpark Augsburg-Westliche Wälder. Herausgegeben von der Regio Augsburg Tourismus GmbH. Augsburg, 2025. Kurze Radegundis-Darstellung, dazu viel Wissenswertes über die Westlichen Wälder und deren südlichem Teil, die "Stauden".
Kluger, Martin. Kulturpark, Naturpark. Landschaften, Ziele und Geschichte im Naturpark Augsburg-Westliche Wälder. Herausgegeben von der Regio Augsburg Tourismus GmbH. Augsburg, 2025. Kurze Radegundis-Darstellung, dazu viel Wissenswertes über die Westlichen Wälder und deren südlichem Teil, die "Stauden".
Kartenempfehlungen des Autors
Eine gute Möglichkeit ist die Karte des Bayerisches Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, UK-50-32, Naturpark Augsburg-Westliche Wälder im Maßstab 1:50.000. Ein Zentimeter auf der Karte entspricht 500 Metern in der Natur.
Weitere Informationen
Hier der Link zur Tour auf dem Tourenportal Komoot:
https://www.komoot.com/de-de/tour/3235003750
... und auf dem Tourenportal Outdooractive:
https://www.outdooractive.com/de/route/rennrad/bayerisch-schwaben/auf-einen-kaffee-mit-radegundis-durch-die-stauden-zwischen/351114920/
https://www.komoot.com/de-de/tour/3235003750
... und auf dem Tourenportal Outdooractive:
https://www.outdooractive.com/de/route/rennrad/bayerisch-schwaben/auf-einen-kaffee-mit-radegundis-durch-die-stauden-zwischen/351114920/
von
Augsburger Land
Peter Bauer
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